Burg Falkenberg bei Tirschenreuth im Oberpfälzer Stiftland

Burg Falkenberg bei Tirschenreuth im Oberpfälzer Stiftland

Burg Falkenberg bei Tirschenreuth

Die Burg Falkenberg zählt zu den Burgen im Stiftland mit der frühesten urkundlichen Erwähnung. Die ältesten Mauerreste der immernoch bewohnten Burg sollen aus dem 11. Jahrhundert stammen.

Im Jahr 1154 wurde die Höhenburg erstmals als "Pilgrin de Valkenberch" urkundlich erwähnt.

Seit der Erbauung war die Burg im Besitz vieler Eigentümer. Unteranderem waren ab dem Jahr 1280 die Leuchtenberger im Besitz des Werhbaus ehe der Besitz 1300 an das Kloster Waldsassen überging. 

Im Jahr 1486 wählte der Abt Udalrich II. Birker die Burg als Altersruhesitz aus. Gegen 1571 war sie im kurpfälzischem Besitz. Die Truppen des schwedischen Generals Königsmark beschossen kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges die Burg Falkenberg und eroberten sie schließlich.

Bei der Säkularisation ging die Burg 1803 an den Besitz des Königreichs Bayern über. Jahrzehnte bevor die Burg unter Denkmalschutz gestellt wurde, war ein Drittel des Bergfrieds abgetragen und die Steine zum Bau des Pfarrhofs verwendet worden.

In den 1930er Jahren erwarb Friedrich Werner von der Schulenburg die Burg Falkenberg. In den Jahren von 1936 bis 1939 ließ er die Burg wieder aufbauen und denkmalgerecht restaurieren um sie als Altersruhesitz zu verwenden.

Im Dezember 2008 kaufte der Markt Falkenberg die Burganlage.

Bildquelle: Walter J. Pilsak