Burg Trausnitz bei Schwandorf im Oberpfälzer Naturpark

Burg Trausnitz bei Schwandorf im Oberpfälzer Naturpark

Burg Trausnitz bei Schwandorf

Die Burg Trausnitz wurde vermutlich Mitte des 13. Jahrhunderts von den Herren Walthurn erbaut. Urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1261.

Die Wittelsbacher gelangen im Besitz der Burg um 1280.

Durch die 28-monatige Gefangenschaft von Friedrichs des Schönen von Österreich wurde die Höhenburg bekannt.

Friedrich ging bei der Schlacht am 28. September 1322 als Verlierer hervor und wurde auf der Burg gefangen genommen.

1305 verliehen die Wittelsbacher die Anlage ihrem Viztum Weichnand. Nachdem der Viztum ohne Nachkommen gestorben war, war der Besitz vorübergehen an die Zenger übergegangen.

Als die Stammburg von einzelnen Sparneckern durch den Schwäbischen Bund zerstört wurde, liesen sie sich auf der Burg Trausnitz nieder.

Im Jahr 1689 richtet ein Feuer großen Schaden in der Burg an. 1700 wurde ein Schloss neben der Burg erbaut, die Inschrift über dem Haupttor weißt drauf hin.

Am 12. Juni 1714 erwarben die Freuherren von Quentel nach längeren Verhandlungen die Burg.

1763 ging der Besitz in das Eigentum der Familie von Hannakam und deren schwiegersohn Freiherr von Karg-Bebenburg über.

Die Freiherren von Karg-Bebenburg verkauften zur Lösung von Erbproblemen die Burg mit Urkunde am 02. September 1830 ab König Ludwig I. von Bayern.

Im Jahr 1825 stürzte ein großes Stück des südöstlichen Flügels der Burg ein.

1837 ließ die Königliche Regierung die fast zur Ruine heruntergekommene Anlage restaurieren.

Bildquelle: Alois Köppl http://online-2000.de/