Weißenstein (863 m)

Allgemeines zum Weißenstein (Steinwald)

Der Weißenstein im Steinwald

Der Weißenstein  liegt im nördlichen Teil des Oberpfälzer Waldes auf einer Höhe von ca. 860 m über N.N. Der Gipfelbereich besteht aus mächtigen Granittürmen und fällt nach Osten hin steil ab. Auf der ruhenden Burganlage ist diese Felsengruppe einer der eindrucksvollsten natürlichen Bildungen dieser Art im Steinwald. Ungewöhnlich sind die hellen Granit-Oberflächen. Auch wenn sie den Eindruck erwecken, dass sie durch Menschenhand bearbeitet worden wären, sind es natürliche Verwitterungsprozesse, die die Formen und die Oberflächen geschaffen haben.

Die Geschichte des Weißensteins

Urkundlich erscheint der Name Steinwaldburg erstmals am 21.März 1279 als "Wisstenstrein". 1309 tauchen erstmals als Mitbesitzer der Burg die Nothaft auf, deren Nachkommen dann bis 1882 Grundbesitzer waren. Die damalige Anlage, wird als "Blockwerk", das ist eine Burg mit einem Turm dessen Obergeschoss in Fachwerk- oder Blockbauweise ausführt war, bezeichnet. Eine "Kleine Eiszeit" war einer der Gründe dafür, dass die Burganlage schon im 16. Jahrhundert  aufgegeben wurde und langsam verfiel. Es handelte sich um Zeiten, in denen für mehrere Jahrzehnte kalte Witterung herrschte. Erst seit den Jahren 1996 bis 2002 restaurierte sie die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth e.V. mit großem Aufwand. Mittels Schwindels-erregender Treppen macht man sie auch wieder besteigbar.

Kunst und Kultur am Weißenstein

"Mutter Erde" ist eine überlebensgroße Bronzestatue auf der Südseite der Burganlage  die im Rahmen des Projektes "Kunst und Kultur am Weißenstein" aufgestellt wurde.  Die Bronzestatue wurde von Ebhard Freiherr in Auftrag gegeben und von dem Bildhauer und Künstler Engelbert Süss aus Pfreimd geschaffen. Sie verkörpert die Verbindung und das Bodenständige zwischen Himmel und Erde. Den stabilen Untergrund bildet ein mächtiger Gesteinssockel. Auf ihm thront die Frauenfigur und wacht über die Burg.

Bildquelle: Dieter Beer - panoramio.com