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Wandern in a Winter Wonderland

Das Geräusch von knirschendem Schnee unter den Füßen, der Anblick eines märchenhaft verschneiten Panoramas, eiskalte, kristallklare Luft.
Es hat schon etwas Zauberhaftes, im Winter wandern zu gehen.
Gleichzeitig ist das Stapfen durch Flora und Fauna durch die erschwerten Wetterbedingungen auch eine ernstzunehmende sportliche Herausforderung.
Die Wanderrouten im Oberpfälzer Wald bieten Wanderbegeisterten ein ideales Spielfeld.

 

Sport und Erholung auf einen Streich
Eine herausfordernde, gesundheitsfördernde Sportart, die gelenkschonend ist und dabei gleichzeitig die Seele streichelt? Aber ja!
Winterwandern verbessert nicht nur die Herz-Lungenfunktion, sie stärkt auch die Knochen und sorgt für besseren Schlaf. Im selben Zuge wird die Gehirnaktivität gefördert und Stress abgebaut.
Winterwandern ist eine attraktive Alternative für die ganze Familie und Wintersport-begeisterten, die mal etwas Anderes wollen, als Skifahren.


Winterwandern – aber richtig!
 

Also dann: Schuhe an und los? Bitte nicht!
Wer im Winter Bayerns Wanderwege unsicher machen will, sollte im Vorfeld ein paar Punkte auf dem Schirm haben. Wir verraten, worauf zu achten ist.
 
 
1. Wanderstrecke richtig planen
Ein essenzielles Thema für das Wandern in der kalten Jahreszeit ist die Planung der Wanderroute: Wann starte ich? Wie lange dauert die Strecke inklusive Pausen? Ist die angepeilte Strecke zu schaffen, bevor es dunkel wird?
Wo kann ich gegebenenfalls zum Essen oder Schlafen einkehren?
 

2. Die richtige Ausstattung
Kühlere Temperaturen, andere Licht- und Wetterverhältnisse, Rutschgefahr.
Winterwandern fühlt sich ein bisschen wie Abenteuer an.
Mit der richtigen Ausrüstung allerdings eines, das ziemlich großen Spaß macht!
Kleidung im Zwiebellook hält den Körper schön warm und lässt sich bei Bedarf schnell an die jeweiligen Temperaturen anpassen.
Stirnlampen weisen euch auch bei nachlassendem Licht den richtigen Weg, Hiking-Stöcke, Schneeschuhe, Steigeisen oder Gamaschen sind nützliche kleine Helferlein, die einem das Wandern im Winterwunderland erleichtern können.

 
3. Pause, bitte
Neben der Verpflegung mit Snacks und ausreichend (Heiß-Getränken, sollte die Planung regelmäßiger Pausen nicht zu kurz kommen. Das kann eine Runde Durchschnaufen mit einem heißen Tee auf einer Bank sein, oder auch eine längere Erholungszeit in einer Gaststätte sein – oder je nach Länge der Wanderung sogar eine Übernachtung in einer Unterkunft.
 

Unterwegs im Schnee – Winterwanderwege im Oberpfälzer Wald

Jetzt kann es losgehen: Mit unseren Tipps seid ihr bestens auf eine Wanderung durch zauberhafte Schneelandschaften vorbereitet.
Wir verraten euch drei Wanderrouten in der Region.

 

Rundwanderweg Mühle Gehenhammer
Beginn und Ende ist auf der Mühle Gehenhammer oder auf der Planer Höhe (Rundweg). Die Tour startet Richtung Süden parallel zum Glasschleiferweg. Folgen Sie dem Waldsteig bis zur Kannerskurve. Über die Forststraße auf die Staatsstraße kommen Sie am Baumhacklbrunnen vorbei. Der Weg führt weiter zur Tafelbuche bis zu der Abzweigung Hohe Ried. An einer kleinen Kapelle vorbei erscheint das Gehöft Reber und Sie sind am Endpunkt angekommen.
 

Wandern im Waldnaabtal
Zwischen Falkenberg und Windischeschenbach erstreckt sich ein bewaldetes Felsental, ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Von Wasser bis hin zu Burgen Falkenberg und Neuhaus, ist alles zu sehen. Ziel der Wanderung ist eine Blockhütte mit großem Biergarten.
 

Zur grossen Teufelskueche
Ein Gewirr aus aufeinendergestapelten Granitblöcken nennt man „Teufelsküche“. Am Gipfel soll der Teufel in steinernen Schüsseln sein Essen gekocht haben. Der Rundweg der in Tirschenreuth endet und beginnt, führt Sie zuerst einen Trimm-Pfad entlang. Danach geht es durch abwechslungsreiche Landschaften auf Waldwegen, über Wiesen vorbei an Weihern zur „Großen Teufelsküche“. Wenn Sie hier die wilde Felslandschaft der Teufelsküche am Netzbach hinunter steigen – können Sie sich nach 2 km Ihre verdiente Mahlzeit schmecken lassen. Danach geht es an einer weiteren Felsgruppe und am Rothenbürger Weiher vorbei, und zurück nach Tirschenreuth.

 

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